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| 16067-B12 |
Analysis of oncogenic EWS-FLI1 pathways via RNAi |
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Abstract
To be added soon
Zusammenfassung Das chimäre EWS-FLI1 Genprodukt in Ewing Sarkomen repräsentiert den Prototyp einer Gruppe DNA-bindender, tumorspezifischer Fusionsproteine, welche TET Proteinfamilienmitglieder involvieren und als Folge chromosomaler Translokationen in humanen Sarkomen und akuten Leukämien entstehen. Experimentelle Daten legen eine Funktion dieser Proteine als transkriptionelle Regulatoren nahe. Ausserdem weisen Proteininteraktionsstudien auf eine Verbindung mit der RNA Prozessierung und mit der DNA Reparatur hin. Inwieweit diese Aktivitäten zu den onkogenen Eigenschaften der Translokationsprodukte beitragen, bleibt jedoch ungeklärt. Funktionelle Untersuchungen an EWS-FLI1 wurden bisher durch das Fehlen relevanter Modelle und durch die Toxizität des Fusionsproteins in transgenen Systemen behindert . Als Musterbeispiel für eine TET-Genfusion schlagen wir vor, den EWS-FLI1 Pathway direkt in Ewing Sarkomzellen zu studieren. EWS-FLI1 und seine Partner Proteine hsRPB7, BARD1, U1C, sowie - im weiteren Verlauf des Projektes - möglicherweise übergeordnete (bFGFR, IGFR) und nachgeordnete (BRCA1, CD99, PDGF-C) Komponenten des Pathways sollen mittels der Methode der RNA Interferenz (RNAi) auf post-transkriptioneller Ebene ausgeschaltet werden. Wir wollen synthetische "small inhibitory RNA" (siRNA) für die transiente, und "small hairpin RNA" (shRNA), welche von RNA Pol III abhängigen Expressionsplasmiden exprimiert werden, für die stabile Gensuppression verwenden. Die Auswirkung verminderter Expression der genannten Genprodukte soll auf genotypischer und funktioneller Ebene analysiert und verglichen werden. Die Untersuchungen werden Gene Expression Profiling, Reportergen- und Splicingassays, Zellzyklusanalyse, Apoptose, Differenzierungspotential, und DNA Reparatur umfassen. Wir erwarten, daß diese Studien die komplexen Zusammenhänge innerhalb des EWS-FLI1 Pathways erhellen und essentielle Komponenten sowie potentielle therapeutische Targets identifizieren werden. Da siRNA als zukünftige "smart drug" in der Medizin diskutiert wird, werden unsere Resultate das Wissen um das therapeutische Potential von RNAi-basierenden Behandlungsstrategien und über Mechanismen möglicher Resistenz dagegen vermehren. |
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